
Simone Brietzke (Jahrgang 1969). Sie hat Biologie studiert und arbeitet im ökologisch-sozialen Bereich. Seit ihrer Jugend ist sie dem Glauben und der Spiritualität verbunden, aber ab circa 18 Jahren hat sie die traditionelle kirchliche Lehre mehr und mehr verlassen. Trotzdem habt sie 2015 eine Prädikanten-Ausbildung (Laien-Predigerin der evang. Kirche) abgeschlossen, um mitzuhelfen, die Kirche mit zeitgemäßen Ansätzen weiterzuentwickeln. Sie ist besonders daran interessiert, wie eine naturwissenschaftlich geprägte Grundhaltung mit Spiritualität vereinbar ist, ohne dass man „glaubensmäßig schizophren“ werden muss. Ihre Auffassung von Wissenschaft geht jedoch ebenfalls über das klassische rein materielle Verständnis hinaus. Sie ist Mitglied in verschiedenen Kirchenreformgruppen und versucht, dort die Gedanken vom Integralen Christentum einzubringen. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder und zwei Enkeltöchter.

Eva Scherrer (Jahrgang 1950) liebt Musik und war schon immer eine viel interessierte Frau. Schon als Kind war sie eine lokal berühmte Organistin. Sie machte zunächst eine Ausbildung zur Krankenpflegehelferin, studierte dann Mathematik, Medizin und Chemie auf Diplom und arbeitete anschließend in der Pharmaindustrie. Später wechselte sie die Fachrichtung und wurde Musiktherapeutin. Sie beschäftigte sich schon länger mit Chaosforschung, Physik, Entwicklungspsychologie, Religion und Philosophie, bevor sie auf Ken Wilber, Jean Gebser und andere integrale Denker stieß.
Eduard Fassel versteht den Begriff „integral“ dahingehend, wie es im Rigveda heißt: „Es gibt nur eine Wahrheit; die Weisen nennen sie mit verschiedenen Namen.“ Er ist im dt. Übersetzerteam von Sadhguru. Auf seiner Internetseite findet sich eine interreligiöse Zitatenführung, und damit der Versuch, durch die gebündelte Weisheit aller Weltreligionen, undogmatisch und ohne Verwässerung, Klarheit in ihr Themenfeld zu bringen: http://www.kleine-spirituelle-seite.de/home.html